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Das Institut „RuGuS“ beschäftigt sich mit der Geschichte unserer Heimat, aus und rund um Schiltern.

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht schon ältere Zeugnisse zu erforschen sowie alle erreichbaren geschichtlichen Daten aus Schiltern digital zu erfassen, durch Fachleute bestimmen zu lassen und schlussendlich der Bevölkerung in geordneter und übersichtlicher Form wieder zugänglich zu machen.

Schiltern war schon immer ein geschichtsträchtiger Boden. Viele namhafte Forscher wie zB Pfarrer Dr. Anton Hrodeh, Pfarrer Stephan Biedermann, Ing. Heinrich Rameder und viele andere mehr sowie die Archäologen Dr. Eduard Benninger, Univ. Prof. Gerhard Trnka, Dr. Johannes Tuzar (Krahuletzmuseum) sowie der bekannte Soziologe und Kulturanthropologe Roland Girtler u.v.a.m. haben sich mit Schiltern-Kronsegg eingehend beschäftigt.

SCHILTERN:

Der Weinort Schiltern ist seit dem Jahre 1972 ein Ortsteil der Stadtgemeinde Langenlois in Niederösterreich. Zu Schiltern gehört auch Kronsegg sowie die Weiler Krückl, Neumühle und Reisert.

GESCHICHTE:

Der Ortsname Schiltern leitet sich (vermutlich) von den Schildmachern her die aus Bayern kamen („zen sciltarn“). Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort jedoch mit dem Namen Sciltarun im Jahre 1034.

Im Jahre 2016 konnte die Geschichte von Schiltern um einen weiterer Meilenstein erweitert werden. Einer der seltenen 3-fachen Kreisgraben aus dem Neolithikum, der sogenannten Jungsteinzeit, liegt mit seinen max Durchmesser von 105 Meter mächtig unter Schilterns Löß. Die Datierung wurde mit 4800 Jahren vor Chr. festgestellt.

Den Heimatforschern gelang aber 2017 die nächste Sensation. Bei Rammkernsondagen (Tiefenbohrungen), durch das Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA), konnte dann eine weitaus ältere Besiedelung von Schiltern festgestellt werden. Mit einem wissenschaftlich nachgewiesenen Besiedelungsalter von 34.000 Jahren, dem Paläolithikum (Altsteinzeit), reiht sich der Ort in die Reihe der weltberühmten Fundstücke wie der „Fanny vom Galgenberg“ und der „Venus von Willendorf“ ein.